Sri Lanka – Teil I

Dieses Jahr verschlug es uns über Weihnachten und Sylvester für knapp zwei Wochen nach Sri Lanka.Gestartet in unsere Ferien sind wir am 22. Dezember. Sascha hatte sehr günstig für uns das erste Mal 1. Klasse gebucht und somit war der Flug absolut traumhaft.

Wir flogen morgens in Abu Dhabi los und hatten eine Zwischenlandung in Bahrain. Dort sind wir dann erst einmal in die Bahrain Falcon Gold Lounge um gemütlich zu frühstücken bis unser Flieger nach Sri Lanka gestartet ist. Es war für Lina besonders schön, da es dort auch eine Spielecke gab und sie sich nicht auf dem Flughafen langweilen musste. Der Flug nach Sri Lanka war dank der luxuriösen Plätze in der First Class sehr entspannt und auch Lina konnte ihren Mittagsschlaf ohne Probleme auf dem Flatbed halten.

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Anflug auf Bahrain

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Lina chillt im Flugzeug und schaut danach einen Film

Am Flughafen angekommen, merkten wir gleich, dass es ziemlich feucht und warm in Sri Lanka ist. Lina ließ sich aber ihre Laune nicht verderben und setzte sich gutgelaunt in ihren Buggy. Am Ausgang wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen wie in Nepal Blumenkränze umgehangen und wurden zu unserem Hotel in Negombo gefahren. Es war schon dunkel und es war so viel auf den Straßen los. Unser Fahrer hupte sich durch die Straßen. Es gibt viele Christen in Sri Lanka, welche unterwegs waren um noch die letzen Besorgungen für Weihnachten zu machen.

Am nächsten Tag stand eine Stadtrundfahrt in Negombo auf dem Programm. Es ist immer wieder interessant, wie es in anderen Ländern zugeht und wie dort die Uhren ticken. Besonders imposant war wie grün es überall war und wie viele Menschen auf den Strassen unterwegs waren, besonders auf dem Fahrrad, zu Fuss, per Mofa oder im TukTuk. Wir schauten uns ein paar Highlights der Stadt an und haben den Rest des Tages am riesigen Pool verbracht und uns ausgeruht. Das Hotel war so wunderschön angelegt und unser Zimmer auch.

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viel los auf den Strassen Negombos

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Lina im Hotel mit ihren Büchern

Am Weihnachtstag fuhren wir nach Pinnawala um uns dort eine Elefantenfarm anzusehen. Da wir genügend Zeit bei den Elefanten haben wollten, starteten wir schon sehr früh am Morgen. Dort angekommen konnte man den Elefanten erst einmal beim Frühstücken zuschauen und es durften natürlich auch Fotos gemacht werden. Schade war, dass die Elefantenpfleger einen sehr dazu drängten ihnen ein Trinkgeld für alles Mögliche zu geben. Danach besuchten wir den etwa 70 jährigen Raja. Er ist ein blinder riesen großer Elefantenbulle, welcher von Wilderen versucht worden ist zu erschießen. Er wurde aber im Dschungel gerettet und auf die Station gebracht. Er ist bestimmt einer der wenigen Elefanten, die ihre Berechtigung in diesem Elefantenwaisenhaus haben. Ansonsten sah es für uns eher wie eine große Touristenattraktion, welche nicht besonders Wert darauf legt, die Tiere zu pflegen oder zu beschützen.

Danach wurden die jungen Elefanten in einem extra Gehege mit Milch gefüttert. Wer mithelfen wollte, musste wieder extra Geld bezahlen. Bevor es dann an den Fluss ging, schaute Lina noch begeistert einem Elefanten zu, welcher von Touristen auf einer Plattform mit Melone gefüttert wurde.

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eine Herde Elefanten …

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… und wir mittendrin

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Raja, Lina und Bettina

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Sascha und Lina beobachten genau wie der Elefant die Melonen isst

Dann ging es hinunter zum Fluss. Die ganze Elefantenherde durfte ein Bad im Fluss nehmen. Das war mit Abstand der schönste Anblick, da die Tiere von Natur umgeben waren und es schien, als würde es ihnen gefallen. Wir schauten ihnen lange beim Baden zu und Sascha wurde von einem Mann, welcher aus der Hand lesen kann, im vorübergehen noch verkündet, dass sein nächstes Kind ein Junge sein wird :)

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am Fluss schienen die Elefanten in ihrem Element und genossen das Bad

Nachdem es uns zu heiß wurde, fuhren wir weiter zum Dambulla Cave Temple. Lina schlief und somit stieg nur Sascha kurz aus um einige Bilder  zu machen. Wir dachten, es wäre ein normaler Tempel. Erst als wir uns am Abend erkundigt hatten, verstanden wir, dass es, was ja auch zum Namen passt, ein Tempel oben in einer Höhle ist. Deshalb fragten wir unseren Fahrer, ob wir am nächsten Tag noch einmal zu dem Tempel fahren könnten. Diesmal stiegen wir die vielen Treppen hinauf und besichtigten die vielen verschiedenen Teile des Tempels. Zu Linas großem Entzücken gab es dort sehr viele Affen und Hunde mit welchen sie auch näher Bekanntschaft machte.

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Eingang zum Dambulla Cave Temple

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Lina macht Bekanntschaft mit einem Affen auf dem Weg

Wieder zurück in unserm Hotel, fing es an zu regnen und wir machten es uns in unserem Haus bequem. Nachdem der Regen aufgehört hatte, wollten wir noch eine Runde spazieren gehen um uns die traumhafte Hotelanlage anzuschauen. Jeder Hotelbewohner im Wild Grass Nature Resort hatte sein eigenes Häuschen, was gut versteckt im Dschungel steht. Lina fand den Matsch am interessantesten und setze sich in eine Pfütze um sich damit einzuschmieren. Sowas gibt es halt nicht in Abu Dhabi …

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“unser” Haus im Resort mit Open Air Wohnzimmer

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und Open Air Bad

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Lina macht wie so oft Schabernack

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der einzige Weg zum Hotel führt über diese Brücke …

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Lina beim Matschen

Hier geht es weiter zum zweiten Teil …