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Taufe & Krankenhaus

Ende Juni ging es endlich los gen Norden. Und nicht nur wir hatten die Idee, denn im Flieger sahen wir viele bekannte Gesichter.

Obwohl der Flieger recht voll war hat alles gut geklappt und wir sind sicher in Frankfurt gelandet. Leider lief es dafür bei Hertz nicht so rund, wo wir unseren Mietwagen abholen wollten, da diese keine Babysitze hatten, obwohl wir diese mit bestellten. Nach ca einer Stunde hatte dann endlich jemand die Sitze aus einer anderen Filiale gebracht und es konnte los gehen an den Bodensee. Freundlicherweise durften wir in einer Wohnung von Bettinas Freunden Bettini und Mark unterkommen, was sehr nett war.

für Lina immer ein Highlight, der Fernseher im Flieger

Und zu unserer Freude regnete es sogar … Wahrscheinlich waren wir die einzigen, die sich über den Regen freuten, aber wir kommen ja auch aus der Wüste mit 50 Grad im Schatten.

Caja übt auch in Deutschland fleißig weiter und schafft es nun alleine in den Vierfüsslerstand. Die nächsten Tage verbrachten wir bei Bärbel in Konstanz oder Rita und Josef in Radolfzell. Auch Susi kam extra aus Stuttgart an den See um uns zu sehen.

Wir unternahmen trotz des andauernden Regens Spaziergänge am See und bereiteten uns auf Cajas Taufe vor.

Lina unternahm mit Susi, Oma Rita und Opa Maus noch einen Ausflug ins Sea Life Center und ins Schwaketenbad, während Bettina, Caja und Sascha Familie Wunderlin besuchen gingen, wo früher Chuck untergestellt war.

Schließlich wurde das Wetter auch wieder ein wenig besser, so dass wir z.B. auch an die Bleiche am Seerhein zum Mittagessen gehen konnten.

Ausblick von der Bleiche

Am 3. Juli hatten wir dann unser Taufgespräch im Münster Unserer Lieben Frau in Radolfzell wo Sascha vor drei Jahrzehnten ebenfalls getauft wurde.

Da zur Zeit gerade die Fußballweltmeisterschaft lief versuchte Sascha natürlich auch ein paar Spiele zu sehen, und Lina wurde auch stilgerecht gekleidet …

natürlich mit Brille für die Videoanalyse …

Die beiden Kids fanden es immer total schön am See und Lina wollte fast jeden Tag spazieren gehen. So machten wir auch einen relativ langen Spaziergang zum Wasserwerk am Hörnle in Konstanz. Natürlich mit Zwischenstopps an jedem Spielplatz auf dem Weg … Vor der Taufe sind Bettina und Sascha noch zum Friseur. Und während Bettina sich in Sipplingen mit Freundinnen traf ging Sascha zum Kuyu und aß eine Falafeltasche bevor wir uns am Abend alle wieder im Kranz in Liggeringen zum Dünneleessen getroffen haben. Hierzu hatten wir noch Cajas Paten Susi und Stefan zusammen mit Flamur und Melanie eingeladen. Wir hatten einen sehr schönen Abend und freuten uns schon sehr auf den nächsten Tag.

Cajas Lieblingsbeschäftigung, Schaukeln

auch Lina ist eine Meister-Schauklerin


Typisch Deutsch, zwischen 13-15 Uhr wird nicht geschaukelt …

Am 6. Juli war es dann soweit und Cajas Taufe stand an. Caja hatte ein tolles weißes Kleidchen an und merkte schon, dass sie an dem Tag im Mittelpunkt stehen würde.

Nach der feierlichen Taufe im Münster, die wir im ganz kleinen Rahmen feiern wollten, gingen wir mit Omas und Opas und den Paten danach zum Essen ins Strandcafe auf der Mettnau. Bettinas Schwester Steffi schaffte es leider nicht zur Taufe zu kommen … Das Wetter spielte mit, das Essen war sehr lecker und die Location perfekt.

Zwischen dem Mittagessen und dem Kuchen haben wir dann noch einen Spaziergang zum Finkturm gemacht, und Caja hatte genügend Zeit für ihren Mittagschlaf. Als Sascha dann bezahlen wollte hat uns die Bedienung gesagt, dass seine Schwester Susi, die Patentante von Caja, das schon übernommen habe. Schließlich brachten wir die vielen Tüten mit den schönen Geschenken ins Auto und ließen den Tag abends in Konstanz ausklingen.

Aussicht vom Finkturm

Strand beim Finkturm auf der Mettnau in Radolfzell

Die folgenden Tage wollten wir etwas locker machen und es standen eigentlich nur Spielplatzbesuche auf dem Programm … aber leider kam uns etwas dazwischen …

Zum Einen das 7:1 der deutschen Nationalmannschaft im Halbfinale gegen den WM Gastgeber Brasilien, welches Sascha nachts auf dem iPad im Bett anschaute, und dann leider noch folgendes:

Drei Tage nach der Taufe waren wir einkaufen und Lina saß im Einkaufswagen; dachten wir zumindest, denn plötzlich gab es einen lauten dumpfen Schlag und Lina landete mit dem Hinterkopf voraus auf dem harten Fliessenboden. Lina weinte arg und wir machten uns sofort auf zum Krankenhaus in Konstanz. Dort wurde Lina in der Kinderklinik untersucht. Es schien soweit alles in Ordnung zu sein, aber die Ärzte wollten sie auf alle Fälle zur Kontrolle über Nacht beobachten. Also sind Bettina und Caja los um frische Sachen für Sascha und Lina zu holen; denn Sascha blieb mit Lina im Krankenhaus. Lina ging es schon wieder gut und sie wollte die ganze Zeit im Krankenhaus spielen, denn vor ihrem Zimmer war direkt ein kleiner Spielplatz.

Spielplatz in der Kinderklinik

Linas Baby war auch mit im Krankenhaus und Lina hat sich von den Schwestern eine Salbe und ein Pflaster besorgt um es dem Baby auf den Kopf zu kleben, da das Baby auch auf den Kopf gefallen sei … Abends kommen Bettina und Caja zusammen mit Onkel Werner nochmals vorbei um die Schlafsachen zu bringen. Als es nach dem Abendessen ruhiger wird tut Lina der Kopf wieder total weh. Sie bekam dann noch ein Zäpfchen gegen die Schmerzen und ist auch sofort eingeschlafen. Ihr letzter Satz vor dem Schlafen war: “Papa, von mir aus können wir auch wieder heim gehen zum schlafen” …

Lina muss mit einem Blutdruckmessgerät am linken Bein und einer Sonde die ihren Puls und Sauerstoffgehalt überprüft am rechten Fuß schlafen. Alle zwei Stunden kommt die Nachtschwester um die Werte zu kontrollieren und in Linas Pupillen zu schauen. Lina macht das alles total toll und schläft sogar durch …

Jedoch war die Nacht für Sascha etwas anstrengender, da er alle zwei Stunden wach wurde. Dafür kamen gleich am Morgen Bettina und Caja vorbei. Nachdem wir die Ärztin gesprochen haben meint diese, dass eigentlich alles ok sei, sie aber sehr gerne Lina noch für eine zweite Nacht beobachten wolle. Lina findet das gar nicht so schlimm, da im Krankenhaus einiges geboten wurde, so malte sie z.B. ein schönes Bild mit Ölfarben. Nachdem wir die Rechnung in Höhe von 1.200 Euro bezahlt und noch zu Mittag gegessen haben, dürfen wir für ein paar Stunden am Mittag das Krankenhaus verlassen. Wir sind daher zur Wohnung zurück, um unsere Koffer und das Auto zu packen, denn am nächsten Tag sollte unsere Reise weitergehen am dem Luganer See und Paris.

Lina beim Malen

das finale Bild

Lina und Sascha sind am Abend dann wieder ins Krankenhaus und haben dort noch gespielt. Nach dem Abendessen und einem Bad ging es dann wieder ins Bett. Sascha klemmte noch die Geräte an und erzählte Lina eine Geschichte, so dass sie wieder im Nu einschlief. Auch in dieser Nacht wurde wieder kontrolliert, diesmal aber nur alle drei/vier Stunden, so dass auch Sascha zu etwas Schlaf kam.

Am nächsten Morgen kamen Caja und Bettina gleich wieder nach dem Frühstück ins Krankenhaus. Lina nutzte die Zeit um nochmals ein Ölbild zu malen. Schließlich bekamen wir das ok vom Arzt und Lina wurde entlassen und wir machten uns gegen 12 Uhr endlich auf in Richtung Lugano